

Klavierduo Neeb – Monologe

„Damit war der Weg für das frei, was bisher […] nicht einfangbar zu sein schien, nämlich für das Spontane, Assoziative, Traum-, ja Trancehafte“
— Bernd Alois Zimmermann
Wie kann das „Spontane, Assoziative, Traum- und Trancehafte“ filmisch eingefangen werden? In Kooperation mit dem Klavierduo Neeb durften wir im Sommer 2025 diese Frage mit einer Kurzvideo-Reihe zu den fünf Sätzen der Monologe von Bernd Alois Zimmermann beantworten.
Bei der visuellen Interpretation der Monologe spielt die Abstraktion eine zentrale Rolle. Als Schauplatz dienen Szenen aus der Münchner Isarlandschaft, die an verschiedenen räumlichen und zeitlichen Punkten manchmal im Detail und manchmal aus weiter Ferne beobachtet werden. Ähnlich wie als Zuhörer der Monologe ist man als Zuschauer einem (Natur-)Spektakel ausgeliefert. Dieses kann man natürlich analysieren, jedoch sollte man es vor allem auf der Gefühlsebene empfangen und auch verstehen.
Auf der Reise durch die fünf Sätze der Monologe für zwei Klaviere begegnet man Mensch und Tier, Verursachern von Chaos und Zerstörung, aber man stößt auch auf fruchtbaren Boden, der frisches Quellwasser und das Leben im Kleinsten hervorbringt. Man nimmt Rast an einem wilden Fluss, man jagt über hochgewachsene Wiesen und man bewundert den Mond, der einen stets als Leuchtturm durch den Wahnsinn des Wandels leitet.
Die fünf Sätze
Videos
4- 135 Sek.
„Concreto“
YouTube
- 259 Sek.
„Tonhöhe und Zeitdauer nach Schätzung“
YouTube
- 353 Sek.
„… wachen Auges und versunkenen Ohres geträumt …“
YouTube · Hochformat
- 413 Sek.
„Schnittpunkte von tausend Linien“
YouTube
Einblicke










