Patientin im gelben Pullover im Gespräch mit einer Ärztin im Untersuchungszimmer

Kinospot Akutversorgung

  • Frauennotruf München & Gesundheitsreferat München
  • Imagefilm & Werbung
  • 2024
Medizinische Akutversorgung nach Vergewaltigung34 Sek.Beim Abspielen wird YouTube geladen · Auf YouTube öffnen

Kinospot: Erste Hilfe nach Vergewaltigung

In Zusammenarbeit mit dem Frauennotruf München und dem Gesundheitsreferat München haben wir Anfang 2024 ein Projekt umgesetzt, dessen Ergebnis im Laufe des Jahres in Münchner Kinos gezeigt wurde. Das sensible Thema der Ersten Hilfe nach sexualisierter Gewalt war nicht leicht aufzubereiten.

Zum einen wollten wir mit dem Kinospot und der begleitenden Printkampagne die Hemmschwelle senken, sich nach einem Vorfall möglichst zeitnah im Krankenhaus zu melden. Zum anderen sollten in Form eines Erklärvideos der Prozess der ärztlichen Untersuchung, der möglichen Spurensicherung und die anschließenden Therapiemöglichkeiten durch die Beratungsstellen des Frauennotrufs transparent aufgezeigt werden.

Die Zusammenarbeit mit dem Team des Frauennotrufs und den Ärzt*innen der Gynäkologie der München Klinik Harlaching war dabei immer sehr wertvoll, und gemeinsam haben wir immer wieder über möglichst sensible Darstellungsformen nachgedacht. Wir haben uns dazu entschlossen, im Kinospot vor allem auf den Safe Space und die Sicherheit durch das aufgeschlossene und erfahrene Personal einzugehen. Das erste Konzept haben wir mit einem kleinen animierten Storyboard mit den verschiedenen Parteien abgeglichen und konnten so fortan gemeinsam an einem Strang ziehen, um die Videos nach gemeinsamer Vision umzusetzen.

Für das Projekt haben wir die Kamerafrau Marie Wald ins Boot geholt, um dem Thema noch einen Schritt näherzukommen und eine zusätzliche wertvolle Perspektive abzudecken. Bei der Entwicklung der Bildsprache, die den Ernst der Situation wiedergeben, aber gleichzeitig Mut machen soll, sich im Krankenhaus untersuchen zu lassen und professionelle Hilfe zu suchen, gab es viel Abwägung darüber, wie weich sich das Video anfühlen soll, um nicht retraumatisierend zu wirken und dennoch genug Information und Unterstützungsmöglichkeiten der dargestellten Institutionen zu zeigen.

Erklärvideo

Für das Informationsvideo zum Erste-Hilfe-Prozess nach Vergewaltigung war es uns ein großes Anliegen, die behandelnden Ärzt*innen und Therapeutinnen selbst vor die Kamera zu bringen, um die Kompetenz und Aufgeschlossenheit der Personen zu zeigen, mit denen man direkt in Kontakt tritt.

Ohne konkret eine Untersuchung oder beängstigende Geräte wie einen gynäkologischen Stuhl zu zeigen, konnten wir so in der Mischung mit Aufnahmen aus den hell ausgeleuchteten Räumlichkeiten und dem freundlichen Personal eine wohlwollende Stimmung darstellen, die einen Safe Space für die Patient*innen bietet.

Das Skript dafür haben wir in enger Zusammenarbeit mit dem Frauennotruf, dem Krankenhaus und dem Gesundheitsreferat erstellt. Um den Inhalt möglichst barrierefrei weitergeben zu können, haben wir zusätzlich Untertitel erstellt und das Video in Gebärdensprache übersetzen lassen.

Videos

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    Pre-Visualisierung Kinospot

    YouTube

    33 Sek.

Einblicke